Diakoniegottesdienste

Diakoniegottesdienste mit dem Kindergarten

Dreimal im Jahr feiern wir Gottesdienst mit unserem Kindergarten:

im Frühjahr,

am Sonntag vor den Sommerferien zur Segnung der Kinder, die in die Schule kommen

und am 1. Advent, gelegentlich auch mit Abendmahl.

Die Gottesdienste werden bereichert durch Lieder, Anspiele und Tänze der Kinder - und durch die Eltern, Omas, Opas, Tanten und Onkel, die ihre Kinder begleiten.

 

Diakoniegottesdienste mit manna

Mit den Mitarbeitern und Gästen feiern wir zwei besondere manna-Gottesdienste:

am 1. Mai feiern wir das  manna-Geburtstagsfest (manna wurde am 1. Mai 2005 gegründet) mit einem großen Grillfest, dem Chor manna4voices und Beiträgen aus verschiedenen manna-Kursen im Kapellenhof. 

am 3. Advent gestalten Mitarbeiterinnen und Gäste den Gottesdienst mit Lieder, Gebeten und anderen Beiträgen, der Chor manna4voices singt.

Diakoniegottesdienst mit Weihnachtsfestmahl

Am 25. Dezember findet im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche ein Weihnachtsfestmahl statt. Weihnachten ist ursprünglich die Fleischwerdung Gottes bei den Armen im Stall von Bethlehem. Beim Weihnachtsfestmahl werden Menschen in die Kirche eingeladen, die einsam sind, die mit wenig Geld leben und/oder dem Weihnachtsstress entgehen wollen.

In der Adventszeit wird das Weihnachtsfestmahl in manna und in anderen Bereichen der Gemeinde über Flyer, Plakate und vor allem Mund-zu-Mund-Propaganda angekündigt. Die Eingeladenen werden darauf hingewiesen, dass jeder etwas zum Festmahl mitbringen muss, z.B. einen Salat, Obst, ein paar Würstchen. Mit einer befreundeten Gastwirtschaft finden Absprachen statt: Der Gastwirt kocht viel Spätzle und Gulasch als Basis für das Festmahl und bringt Dekorationsmaterial mit (Tischdecken, etc.). Musiker werden angesprochen, ob Sie Lust und Zeit haben, beim Festmahl zu spielen. Schon vor dem Gottesdienst werden im Foyer der Kapelle Tische gedeckt. Ein Tisch im Foyer wird freigemacht, auf den die Gäste ihre mitgebrachten Speisen stellen können.
Direkt nach dem Abschluss des Abendmahls-Gottesdienstes um 10Uhr werden die Stühle im Gottesdienstraum zur Seite gestellt und dafür zahlreiche Biertisch-Garnituren aufgestellt, gedeckt und dekoriert.

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen teilen Essen aus. Auf einen gemeinsamen Anfang wird geachtet. Zwischen Mittagessen und Kaffeetrinken spielen die Musiker für den seelischen Festschmaus. Nach dem Essen können Essensreste von den Gästen mitgenommen werden. Gemeinsam wird die Kapelle um ca. 14. 30Uhr aufgeräumt.

Das Weihnachtsfestmahl holt Bethlehem in die Kirche. Dies ist eine theologische Bereicherung und gibt Weihnachten seinen Sinn zurück. Es kommen ca. 60 Menschen, die in der Krisenzeit Weihnachten ansonsten alleine zu Hause wären. Sie haben eine Veranstaltung, auf die sie sich freuen können, diese Vorfreude entschärft die Krise. Weil jeder etwas mitbringt, ist dieses Festmahl kein Almosen, sondern Teilen und Gemeinschaft. Es kommen auch Menschen und Familien aus der Gemeinde, die keine Lust oder keine Zeit haben, ein  Weihnachtsfestessen zu kochen. Wichtig ist, dass das Festmahl in der Kirche stattfindet und nicht in irgendeinem Gemeindesaal. So wird der Bezug zur Fleischwerdung Christi und seiner Kirche hergestellt und das ganze ist nicht nur irgendein Festessen.

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer herzlich willkommen.

Diakoniegottesdienst am Buß- und Bettag mit dem Blauen Kreuz zur Ehrung von Menschen, die ein Jahr lang abstinent geblieben sind

An Buß und Bettag werden in einem großen Festgottesdienst mit dem Blauen Kreuz die Menschen geehrt, den es gelang, ein Jahr lang abstinent zu bleiben.

Im Zentrum des Gottesdienstes steht der Begriff der Buße, der als lebensbejahende Zuwendung zu Gott verstanden wird. Dementsprechend wird in dem Gottesdienst kräftig gefeiert.

Die zu ehrenden bringen ihre Familien und Freunde mit. Wenn nach der Predigt die Namen der Geehrten vorgelesen werden, kommen sie stolz nach vorne in den Altarraum und nehmen oft auch ein Kind oder den Partner/die Partnerin mit, die mit ihnen die Hölle durchgemacht haben und froh über die neue AAbstinenz sind. In diesem Moment rinnen viele Tränen. Geehrt wird mit einer Anstecknadel, Händeschlag durch die Mitarbeiter des Blauen Kreuzes und dem Pfarrer und einem kräftigen Applaus. Anschließend gibt es noch ein Fest mit Pizza.

Diakoniegottesdienst mit dem Blauen Kreuz zur Ausstellung Kunst-Sucht-Kirche und Besinnungstag des Blauen Kreuzes

Der Diakoniegottesdienst mit dem Blauen Kreuz findet im Frühsommer im Rahmen der Ausstellung KUNST-SUCHT-KIRCHE statt, in der Menschen aus dem Blauen Kreuz ihre Bilder ausstellen, mit denen sie sich aus der Sucht herausarbeiten, oder auch ihre Musik oder Gedichte vortragen, die ihnen helfen.

"Die Gedichte war mein letzter verzweifelter Hilfeschrei, als mein Vater trank und ich nicht mehr weiter wusste" erzählt  Ulrike B. über ihren Weg wie sie zum Schreiben kam. Zwölf Gedichte konnte man von ihr in der Ausstellung "Kunst-Sucht-Kirche" lesen, Gedichte über Einsamkeit und Verzweiflung, die durch den Alkoholismus angerichtet wurden. Ihr Vater Uwe B. hat die verzweifelten Rufe seiner Tochter gehört und ist nun seit einigen Jahren trocken. Dabei hat ihm auch das Malen geholfen. Er ist einer von 10 Malern aus dem Blauen Kreuz, die ihre Bilder in der Ausstellung ausstellten: Über 80 Bilder greifen unterschiedliche Stilrichtungen auf: Akte, Landschaftsgemälde, Stilleben, Portraits und abstrakte Malerei beschrieben alle in unterschiedlicher Weise das Thema der Freiheit und setzten sich mit ihr auseinander.

In einem Bild ringen zum Beispiel zwei Engel miteinander: ein dunkler Engel und ein heller Engel - beide können nicht voneinander lassen. "Ich genieße meine Freiheit. Aber wer einmal süchtig ist, ist immer süchtig", erläuterte die Malerin dazu, "ich werde ein Leben lang mit meiner Sucht kämpfen." B. schilderte in drei Werken den Weg von der Einsamkeit der Sucht über die Partnerschaft mit zur Gemeinschaft, die er in der Abstinenz wieder erfahren durfte. Er strahlte dazu: "Gemeinschaft nüchtern leben ist auch das Motto unseres Blauen Kreuzes."

Im Blauen Kreuz erfahren die Menschen, dass es mehr gibt als die Lügen des Alkohols und der Sucht. Leben ist Malen, Trommeln, Liebe und Gemeinschaft. Nur wer dies alles in seinem Leben integriert und es genießt, kann sich vor Sucht schützen. Das gilt für suchtkranke Menschen genauso wie für die, die nicht suchtkrank sind. Dies wird im Gottesdienst zu KUNST-SUCHT-KIRCHE gefeiert.

Diakoniegottesdienst zur Übergabe der Zeugnisse der Absolventen der Altenpflegeschule

Auszubildende der Altenpflegeschule in der Akademie für Gesundheitspflege erhalten einen Religionsunterricht. Sie wünschten sich zur Zeugnisübergabe einen Gottesdienst. Die Schülerinnen und Schüler sind evang, kath., muslimisch oder Atheisten.

Der Gottesdienst wird sehr festlich gestaltet mit Einzug, rauschender Orgel und feierlicher Trompetenmusik. Die zahlreichen Angehörigen und Kollegen, die zu dem Gottesdienst kommen, erheben sich beim Einzug der Absolventen.

Nach der Predigt des Pfarrers hält die Schulleiterin eine Rede und überreicht die Zeugnisse. Viele Jahrgänge organisieren nach dem Gottesdienst noch ein Fest, bei dem die Absolventen die Nacht durchfeiern.

Diakoniegottesdienst zum Gedenken der verstorbenen Obdachlosen aus der Region mit allen Einrichtungen der Heidelberger Obdachlosenarbeit

In einem Gottesdienst in der Woche vor dem Totensonntag werden die Namen der in der Region verstorbenen Obdachlosen vorgelesen und für jede/n ein Kerzen angezündet.

Der Gottesdienst bietet für die Angehörigen einen Ort, der Verstorbenen zu gedenken. So wird eine Brücke zu den Angehörigen, zu anderen Obdachlosen, aber auch zu Obdachloseneinrichtungen geschlagen.
Im September schicken alle Obdachloseneinrichtungen aus Heidelberg einen Vertreter zu einem Treffen. Hier wird der Gottesdienst vorbereitet und die Namen der Verstorbenen gesammelt. Folgende organisatorische Fragen werden geklärt:
- Gibt es jemanden aus der "Szene", der Musik machen kann?
- Welche Einrichtung gestaltet den Kirchraum?

Außerdem wird eine Einladungskarte mit den Namen der Verstorbenen gestaltet, die in allen einschlägigen Orten und Einrichtungen der "Szene" verteilt wird. Die Presse wird bewusst nicht eingebunden.

Der Gottesdienst wird ökumenisch gestaltet. Menschen, die auf der Straße leben, sorgen für Musik. Für den Fall, dass die Musiker nicht kommen, ist eine Musikanlage mit geeigneten CDs vorbereitet. Gesungen wird jedes Jahr "Von guten Mächten wunderbar geborgen". Die Strophen rahmen das Totengedenken ein. Bei diesem lesen Vertreter/innen aus den Einrichtungen (Hauptamtliche, ehrenamtliche oder Klienten/Bewohner) jeweils einen Namen vor (gegebenenfalls mit Spitznamen) und zünden für ihn/sie eine Kerze an.

Nach dem Gottesdienst gibt es einen Eintopf im Foyer der Kapelle. Im Foyer stehen noch Tafeln mit den Namen der Verstorbenen aus den vergangenen Jahren

Diakoniegottesdienst zum Gedenken der Verstorbenen aus den Pflegeheimen Wilhelm-Frommel-Haus und St. Anna.

Im Gottesdienst am Totensonntag werden die Namen der Verstorbenen aus den Seniorenpflegeheimen Wilhelm-Frommel-Haus und St. Anna Haus vorgelesen. Dazu werden Angehörige eingeladen.

Diakoniegottesdienste zur Einführung oder Verabschiedung leitender Mitarbeiter in der Diakonie

Leitende Mitarbeiter der Geschäftsführung Einrichtungsleiter werden in Gottesdiensten in der Kapelle eingeführt und verabschiedet. Unterschiedlich findet dies an Sonntagsgottesdiensten oder an Werktagen nachmittags statt, so dass es innerhalb der Dienstzeit vieler Mitarbeiter ist.

Zu den Gottesdiensten werden Mitarbeiter eingeladen, die auch bei der Segnung im Gottesdienst eingebunden werden. Es werden auch Kooperationspartner der Einrichtungen eingeladen, so dass die Möglichkeit zum Networking besteht.

Für die leitenden Mitarbeiter und die diakonischen Einrichtungen wird ein Zeichen gesetzt, dass ihre Arbeit in einem kirchlichen Rahmen geschieht, in dem sie das Gleichgewicht von Ökonomie, Diakonie und Fachlichkeit finden müssen. Für diese Arbeit wird ihnen der Segen Gottes zugesprochen, bzw. ihnen gedankt.

 

 
Ansprechpartner
Florian Barth
Pfarrer und Vorsitzender des Ältestenkreises
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